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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Kisunla® (Donanemab 350 mg/20 ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) erteilt.
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Swissmedic informiert:
Neue synthetische Drogen können erhebliche Gesundheitsgefahren bergen – für Konsumentinnen und Konsumenten sind die Risiken nicht abschätzbar. Um diese Designerdrogen wirksam zu bekämpfen, ergänzt das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) per 13. März 2026 die Betäubungsmittelverzeichnisverordnung um weitere Substanzen. Damit unterstehen diese Stoffe dem Betäubungsmittelgesetz; Herstellung, Handel und Anwendung sind illegal.
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Das BAG informiert:
Der kürzlich veröffentlichte schweizerische Impfplan 2026 enthält mehrere signifikante Neuerungen bezüglich Impfempfehlungen.
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Clopidogrel und Aspirin sind zwei Arzneimittel, die häufig zur Sekundärprävention von kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten mit bestehender koronarer Herzkrankheit eingesetzt werden.
Historisch gesehen gilt Acetylsalicylsäure (Aspirin) in diesem Zusammenhang als Standard- Thrombozytenaggregationshemmer, insbesondere nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.
Dennoch hat eine kürzlich in The Lancet veröffentlichte und vom CBIP (Centre belge d'information pharmacothérapeutique) kommentierte Metaanalyse den Stellenwert von Aspirin gegenüber Clopidogrel in Frage gestellt. Ziel dieser vergleichenden Analyse war es, die Wirksamkeit und Sicherheit von Clopidogrel im Vergleich zu Aspirin als Monotherapie zur Sekundärprophylaxe bei diesen Patienten zu bewerten.
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Die wichtigste belegte Nebenwirkung bei der Einnahme von Statinen ist die Myopathie, die allerdings selten auftritt (etwa ein Fall pro 10 000 Patientenjahre). Sie kann sich auch in einer schwereren Form, der Rhabdomyolyse, manifestieren (etwa 2-3 Fälle pro 100 000 Patientenjahre). Ausserdem führt die Behandlung mit Statinen zu einem geringen absoluten Anstieg (etwa 1 %) weniger schwerer Muskelsymptome, wobei sich dies hauptsächlich auf das erste Behandlungsjahr beschränkt.
Statine werden auch mit einem moderaten, dosisabhängigen Anstieg von Diabetes in Verbindung gebracht, wobei die Mehrzahl der Fälle Personen betrifft, die bereits vor Beginn der Behandlung Blutzuckermarker nahe dem diagnostischen Schwellenwert aufwiesen.
Laut einer im Lancet veröffentlichten Metaanalyse ist die grosse Mehrheit der anderen, den Statinen zugeschriebenen Nebenwirkungen, wissenschaftlich nicht belegt.
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Yorvipath® (Palopegteriparatid 168 Mikrogramm/0,56 ml, 294 Mikrogramm/0,98 ml und 420 Mikrogramm/1,4 ml, Injektionslösung im Fertigpen) erteilt.
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Swissmedic informiert:
Um die Pharmacopoea Helvetica (Ph. Helv.) laufend nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisieren zu können, ist es immer wieder notwendig zu prüfen, welche Substanzen, pflanzliche Drogen und Zubereitungen noch angewendet werden und ob die Monographien der Ph. Helv. dem aktuellen Stand des Wissens entsprechen.
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament IMAAVY® (Nipocalimab 300 mg/1.62ml und 1200 mg/6.5ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) erteilt.
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Ekterly® (Sebetralstat 300 mg, Filmtabletten) erteilt.
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Swissmedic informiert:
Im Jahr 2025 hat Swissmedic 40 Humanarzneimittel mit neuen Wirkstoffen für den Schweizer Markt zugelassen. Insgesamt betrug die Durchlaufzeit im Median 392 Kalendertage, was gegenüber dem Vorjahr einer Beschleunigung um 52 Kalendertage (12 Prozent) entspricht. 25 Prozent der Neuzulassungen erfolgten im Rahmen von internationalen Zulassungsverfahren.
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Eine kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichte US-Studie zeigt, dass CBD Leberschäden verursachen kann, selbst wenn es in relativ geringen Dosen eingenommen wird.
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Im Oktober 2025 hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) das Medikament Winlevi® Creme gegen Akne zugelassen. Die Zulassung der Spezialität erfolgte in den USA bereits 2020.
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Nach der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) im April 2024 kommt nun auch die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) zu dem Schluss, dass derzeit kein kausaler Zusammenhang zwischen GLP-1-Agonisten und Suizidgedanken und suizidalem Verhalten besteht.
Diese Schlussfolgerung basiert auf mehreren Untersuchungen der FDA:
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Lyvdelzi® (Seladelpar 10 mg, Hartkapseln) erteilt.
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Eine im JAMA (The Journal of the American Medical Association) veröffentlichte Studie zeigt eine höhere Wirksamkeit der direkten Immunisierung mit dem monoklonalen Antikörper Beyfortus im Vergleich zur Impfung der Mutter mit Abrysvo.
Die französische Studie ist die weltweit erste, die beide Präventionsstrategien miteinander vergleicht. Die Daten stammen aus dem nationalen Gesundheitsregister von mehr als 42.000 Säuglingen, die zwischen September und Dezember 2024 geboren wurden.
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Das BAG informiert:
Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist eine Strategie für Menschen mit vorübergehend hohem HIV-Risiko, sich durch die Einnahme von antiretroviralen Medikamenten vor einer HIV-Infektion zu schützen.
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Eine gross angelegte französische Studie hat über einen Zeitraum von vier Jahren fast 29 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 59 Jahren begleitet. Die in JAMA Network Open veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass mit einem mRNA-Impfstoff geimpfte Personen kein allgemein höheres Sterberisiko haben als nicht geimpfte Personen.
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Die SURMOUNT-5-Studie ist die erste randomisierte kontrollierte Studie, in der Tirzepatid (ein dualer GIP/GLP-1-Agonist) und Semaglutid zur Injektion (ein GLP-1-Agonist) hinsichtlich der Gewichtsabnahme bei nicht-diabetischen Patienten mit Adipositas direkt miteinander verglichen werden.
Die teilnehmenden Patienten (ca. 750) erhielten zusätzlich zu Lebensstilinterventionen während 72 Wochen entweder Tirzepatid oder Semaglutid zur Injektion in der maximal verträglichen Dosis.
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Swissmedic hat die Zulassung für den Impfstoff Capvaxive® (Pneumokokken-Polysaccharid-Konjugatimpfstoff 21-valent, 0,5 ml, Injektionslösung in Fertigspritze) erteilt.
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Swissmedic hat die Zulassung für das Medikament Imcivree® (Setmelanotid 10 mg/ml, Injektionslösung) erteilt.
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Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse einer Studie, die auf Registern aus drei nordeuropäischen Ländern basiert und ein erhöhtes Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen (NDD) bei Kindern aufzeigt, deren Väter in den Monaten vor der Empfängnis mit Valproat behandelt wurden, führte die wissenschaftliche Interessengemeinschaft EPI-PHARE eine umfangreiche Studie durch. Dabei wurde der Zusammenhang zwischen der Valproat-Exposition des Vaters während der Spermatogenese und dem Risiko von NDD bei Kindern untersucht.
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Neue Daten bestätigen die Sicherheit des Impfstoffs
Um die Sicherheit des RSV-Impfstoffs Abrysvo® während der Schwangerschaft zu bewerten, wurde eine pharmakoepidemiologische Studie mit 29’000 Frauen, die zwischen September 2024 und Januar 2025 während der ersten nationalen Impfkampagne gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) in Frankreich geimpft wurden, durchgeführt.
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Eine in der Fachzeitschrift «The Lancet» veröffentlichte Studie vergleicht die Nebenwirkungen von 30 verschiedenen Antidepressiva, indem die Ergebnisse von mehr als 150 Studien mit insgesamt über 58.000 Teilnehmern zusammenfasst werden.
Die Auswirkungen auf Gewicht, Herzfrequenz und Blutdruck, Blutfettwerte und Blutzuckerspiegel sowie die Auswirkungen auf die Leber und andere physiologische Parameter wurden analysiert. Dabei handelt es sich um bereits bekannte Nebenwirkungen.
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Swissmedic informiert:
Am 7. August 2022 ist das Verbot von Titandioxid in allen Lebensmitteln in der Europäischen Union (EU) in Kraft getreten (FAQ Europäische Kommission zu Titandioxid). Analog dazu ist seit Herbst 2022 Titandioxid als Lebensmittelzusatzstoff (E171) in der Schweiz ebenfalls verboten (siehe Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen: Titandioxid).
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Swissmedic informiert:
Bei einigen Patienten, die sich nach oder unter der Behandlung mit Alpha-1-Adrenozeptor-Antagonisten, insbesondere mit Tamsulosin, einer Katarakt- oder Glaukom-Operation unterzogen haben, wurde das Auftreten eines intraoperativen Floppy-Iris-Syndroms (IFIS, Intraoperative Floppy Iris Syndrome) beobachtet. Es handelt sich um eine Form der Pupillenverengung, bei der die Symptome schlaffe Iris, intraoperative progrediente Miosis und Irisvorfall zusammentreffen. Das Syndrom kann das Risiko von intra- oder postoperativen Komplikationen am Auge erhöhen (z. B. Verlust der Linse, Netzhautablösung, Endophthalmitis).
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Transdermale Hormonpräparate mit Testosteron und Estradiol werden häufig zur Behandlung von Hormonstörungen eingesetzt. Sie sind in Form von Pflastern, Gelen, Cremes, Emulsionen und Sprays erhältlich. Ein grosses Risiko besteht in der unbeabsichtigten Übertragung des Medikaments auf eine unbehandelte Person (Partner, Kind, Tier) bei Hautkontakt.
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Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) wird durch eine hormonelle Störung ovariellen und/oder zentralen Ursprungs verursacht und geht mit Menstruationsstörungen, verminderter Fertilität, Hyperandrogenämie und metabolischen Komplikationen mit Insulinresistenz einher.
Der Name dieser Krankheit stammt aus den 1930er Jahren, als man bei Patientinnen etwas beobachtete, das man für Zysten in den Eierstöcken hielt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Vielzahl von Follikeln, deren Entwicklung unvollständig ist.
Schwangere Frauen mit PCOS haben ein höheres Risiko für Komplikationen während der Schwangerschaft, darunter Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie und Frühgeburt.
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Verhältnis von Nutzen und Risiko bleibt unverändert positiv
Swissmedic informiert:
Swissmedic nimmt zur Kenntnis, dass die US-amerikanische Regierung einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft und dem Auftreten von Autismus bei Kindern für möglich hält.
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Das BAG informiert:
Impfkompetenz beschreibt die Fähigkeit, Informationen rund um das Thema Impfen zu finden, zu verstehen und zu beurteilen und darauf basierend eigene Entscheidungen in Impffragen fällen zu können.
Um einen allfälligen Handlungsbedarf zu erkennen, hat das BAG das Zentrum für Gesundheitskompetenz der Careum Stiftung beauftragt, die Erkenntnisse der letzten Erhebung von 2018 zu aktualisieren.
Analysiert wurden der Umgang der Bevölkerung mit Impfinformationen, die Nutzung verschiedener Informationsquellen sowie Unsicherheiten oder mögliche Fehlvorstellungen.
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Das BAG informiert:
Allgemeines und Übersicht Empfehlungen
Das Respiratorische-Synzytial-Virus (RSV) wird hauptsächlich via Atemwegströpfchen durch Husten oder Niesen übertragen. Auch eine Übertragung via Aerosole sowie indirekt via kontaminierte Oberflächen und Hände auf Schleimhäute ist möglich.
Eine Infektion oder Erkrankung mit RSV hinterlässt keine bleibende Immunität.


